Folgen von Verkehrsverstößen
Verwarnung vs. Bußgeld
Verwarnungen werden bei kleinen Ordnungswidrigkeiten ausgesprochen. Hier musst du in der Regel zwischen 5 und 55 € zahlen. Es gibt keine Punkte und auch ansonsten hast du mit keinen weiteren Konsequenzen zu rechnen. Verwarnungsgeld musst du zum Beispiel bezahlen beim Fahren ohne Sicherheitsgurt oder dem Parken ohne Parkschein bzw. dem Überschreiten der zulässigen Parkdauer.
Alles über 60 € ist ein Bußgeld. Hier gibt es auch zusätzlich noch eine Eintragung im Fahreignungsregister d.h. Punkte. Das ist zum Beispiel der Fall beim Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit oder beim Fahren über ein Stopp-Schild (Halt! Vorfahrt gewähren!).
Probezeit, Punkte & Aufbauseminar
Die Probezeit dauert 2 Jahre.
Wer in der Probezeit einen schwerwiegenden Verkehrsverstoß begeht, muss mit einem Aufbauseminar für Fahranfänger (ASF) rechnen. Außerdem kann der Verstoß im Fahreignungsregister eingetragen werden.
Ein Aufbauseminar soll helfen, das eigene Verhalten im Straßenverkehr zu verbessern und Gefahren bewusster zu erkennen. Es dient nicht dazu, Punkte abzubauen!
Wird ein vorgeschriebenes Aufbauseminar nicht innerhalb der gesetzten Frist besucht, kann die Fahrerlaubnis entzogen werden.
Merke:
Probezeit = 2 Jahre
Schwerer Verstoß = ASF + möglicher Eintrag
ASF = Verhalten verbessern, keine Punkte abbauen
ASF nicht gemacht = Fahrerlaubnis kann entzogen werden