Fahrzeugpapiere
Zulassungsbescheinigung Teil 1
Die Zulassungsbescheinigung Teil I ist ein Dokument auf dem alle technischen Fahrzeugdaten vermerkt sind, die für eine Zulassung in Europa benötigt werden. Dieser Schein hat den Vorteil, dass er EU-weit einheitliche alphanumerische Codes für die technischen Daten verwendet. Das bedeutet, dass eine deutsche Bescheinigung auch in anderen europäischen Ländern problemlos für eine entsprechende Zulassung genutzt werden kann.
Leider gibt es auch einen Nachteil: In dem Schein wird nur noch eine serienmäßig genehmigte Rad-/Reifenkombination angegeben. Das bedeutet, dass man dort nicht mehr sehen kann, welche anderen Reifen und Räder an dem Auto erlaubt sind.
Wenn du dein Auto vorübergehend oder endgültig stilllegst, musst du die Bescheinigung nicht mehr abgeben. Das ist praktisch, weil du so die Bescheinigung behalten kannst und sie nicht verloren geht. Stattdessen wird die Stilllegung direkt in den Schein eingetragen.
Alles in allem ist der Schein also eine nützliche Sache für alle Autofahrerinnen und Autofahrer, weil er einheitliche technische Daten für ganz Europa enthält und die Stilllegung vereinfacht. Teil 1 ist immer mitzuführen und wenn du in der Theorie Teil 1 als Möglichkeit gegeben hast, um Daten einzutragen, dann sind diese auch dort eingetragen.
Zulassungsbescheinigung Teil 2
Hey, wenn du dein Auto zulässt, dann steht in der Zulassungsbescheinigung Teil II nicht mehr, dass du der Eigentümer bist. Das ist aus Datenschutzgründen so. Stattdessen werden nur der aktuelle Besitzer und der davorige eingetragen. Wenn es noch mehr Vorbesitzer gab, werden die nur noch gezählt. Außerdem gibt es weniger technische Infos und vorübergehende Stilllegungen werden nicht mehr aufgeschrieben.
Ach ja, und genauso wie den alten Fahrzeugbrief solltest du die Zulassungsbescheinigung Teil II auch nicht im Auto aufbewahren. Es ist besser, Fahrzeugrechnungen und Kaufverträge aufzuheben, um dein Eigentum zu beweisen.
Betriebserlaubnis
Wenn du dein Fahrzeug auf öffentlichen Straßen bewegen willst, brauchst du eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE). Es gibt zwei Arten davon:
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Einzelbetriebserlaubnis: Das ist im Volksmund auch als "TÜV" bekannt. Du bekommst diese Erlaubnis nur, wenn dein Fahrzeug in einem verkehrssicheren Zustand ist. Dafür wird alle zwei Jahre der Zustand deines Fahrzeugs bewertet und alle Anbauteile und Modifikationen geprüft. Wenn der Prüfer Sicherheitsmängel findet, die für dich oder andere Verkehrsteilnehmer gefährlich sein könnten, musst du diese Mängel beseitigen. Danach gibt es eine Nachprüfung und wenn alles in Ordnung ist, bekommst du die begehrte TÜV-Plakette und damit deine allgemeine Betriebserlaubnis.
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Typengenehmigung: Wenn ein neues Fahrzeugmodell in Serienproduktion geht, prüfen Mitarbeiter des Kraftfahrtbundesamtes, ob es allen Sicherheits- und Umweltvorgaben entspricht. Wenn das der Fall ist, darf das Auto produziert, verkauft und genutzt werden und hat seine allgemeine Betriebserlaubnis mindestens bis zur ersten TÜV-Prüfung, die nach drei Jahren fällig wird.
Übungsideen als Mitfahrer
Hier könnt ihr euch Zusatzstempel verdienen! Einfach Foto oder Video als Trainingsbeweis an uns senden und Stempel abholen!
Daten deines Fahrzeuges
Nehme dir Zulassungsbescheinigung Teil 1 eines Fahrzeuges und übertrage die Daten ins workbook.
Übungsideen für die Kurswoche
Hier könnt ihr euch Zusatzstempel holen. Einfach nachdem ihr gespielt habt zu einem Fahrlehrer gehen und Stempel abholen. Alle Spiele können alleine oder auch im TEAM gegen andere Teams gespielt werden.
Was steht wo
Nehmt euch aus der Schublade "Rechtliches" das Spiel mit Teil 1, 2 und der Betriebsanleitung und ordnet zu wo ihr welche Angaben findet. Anschließend holt einen Fahrlehrer zur Kontrolle.
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